Ein Haus aus drei HÄUSERN

hisa_oldIm Jahr 1954 beschloss der Künstler, sich ein Atelier in Piran zu bauen. Damals waren die Gebäude normalerweise im Grünen, vom Meer entfernt, aber das Meer faszinierte den Künstler zu sehr.

Unmittelbar an der See, neben der kleinen Kirche, waren drei alte Fischer-Bruchbuden. Nur die Außenwände der Häuser waren noch restaurierbar. Diese drei Bruchbuden waren der Grundstein des neuen Hauses, das Lojze Spacal zu bauen begann.

bakrena_vrataDie Häuser in Piran sind ungefähr 800 Jahre alt. Vor Jahren reichte das Meer bis an die Ringmauer, die die Häuser vom Meer trennte. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurde nun die Straße zwischen den Häusern und dem Meer gebaut. Heutzutage ist das eine beliebte Strandpromenade mit dem öffentlichen Strand geworden, die alle, sei es Einheimische, oder Touristen bezaubert.

Das Haus von Spacal ist aus typischem lokalem Stein und Holz gebaut und das verleiht ihm einen besonderen Charme, der zum Wohlfühlen einlädt. Es hat zwei wunderbare Terrassen mit einer großartigen Aussicht aufs Meer.

foto_dnevna_optSehr interessant ist die Eingangstür aus Kupfer mit Reliefs, die die Wellen und die Häuser von Piran darstellen. Der Stein neben der Tür symbolisiert Adam und Eva und die Sonne als Sinnbild der Liebe und eines neuen Anfangs.

Im Erdgeschoss gibt es eine Garage, wo ein Treppenlauf zur Terrasse führt, die mit  weißen Säulen im griechischen Stil umgegeben ist. Im Inneren beeindruckt das venezianische Bodenmosaik, vom Spacal selbst mit verschiedenen Marmorsteinen gestaltet. Hier war früher das Wohnzimmer mit dem Kamin, Sofas und einem Holztisch und hier empfing Spacal normalerweise in den kälteren Monaten seine Gäste, damit sie sich angenehm aufwärmen konnten.

terasa_spacal_optEin anderer Treppenlauf führt von dieser bis zur zweiten Terrasse, wo das Panorama noch großartiger ist. Der Innenraum ist komplett mit Holz verkleidet, wie im Unterdeck eines Schiffes. In den sechziger Jahren empfing Spacal sehr gern seine berühmte Gäste auf der Terrasse, im Innenraum aber hatte er sein Atelier, wo er sich für seine Werke inspirieren ließ.